Besucher stehen auf der Festwiese vom "Sandfest" in Binz (Mecklenburg-Vorpommern) an einer elf Meter hohen Sandskulptur, aufgenommen am 13.07.2017.
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Giganten aus Sand Die Formel für die perfekte Sandskulptur

Sandburgen kann jeder, Sandskulpturen sind die Meisterklasse. In Jena findet das erste Internationale Sandskulpturen Festival statt. Dabei entstehen Skulpturen, die wirklich beeindrucken.

Besucher stehen auf der Festwiese vom "Sandfest" in Binz (Mecklenburg-Vorpommern) an einer elf Meter hohen Sandskulptur, aufgenommen am 13.07.2017.
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In Jena arbeiten eine Woche lang drei Künstler aus drei verschiedenen Ländern an ihren Sandskulpturen. Dafür zaubern sie aus 50 Tonnen Sand wahre Kunstwerke.

So klappen die perfekten Sandskulpturen:

Neben Sand ist Wasser die wichtigste Zutat, denn das verfestigt den Sand und macht ihn stabil. So können Skulpturen sogar bis zu zwei Monate halten. Es gibt auch eine mathematische Formel, um die perfekte Sand-Wasser-Mischung zu finden: WM = 0,125 x SM. WM steht in der Gleichung für die benötigte Wassermenge und SM für die ideale Sandmenge. Die beste Mischung ergibt sich demnach aus einem Teil Wasser und acht Teilen Sand, so verbinden sich die einzelnen Sandkörner am besten und halten die Burg zusammen.

Hilfreich ist auch eine Schale, in der sich in die Skulptur versteckt. Die Schale wird später abgenommen und das Werk ist fertig.

Rekordsandburg ist zusammengestürzt

Im Sommer sollte auf Rügen übrigens die größte Sandburg der Welt entstehen. Doch kurz bevor sie fertig wurde, ist sie in sich zusammengefallen. Zwei Wochen hatten mehrere Menschen an der Burg gebaut, denn sie sollte ganze 16 Meter hoch werden. Das Vorbild war eine Burg mit vielen Elementen, wie Mauern, Türmchen, Zinnen und Treppen. Sogar Rapunzel schaute aus dem Turm. Den aktuellen Rekord hält Indien mit einer Sandburg, die 14,86 Meter hoch ist.

Rekordversuch Größte Sandburg der Welt

Besucher stehen auf der Festwiese vom "Sandfest" in Binz (Mecklenburg-Vorpommern) an einer elf Meter hohen Sandskulptur, aufgenommen am 13.07.2017.
So sollte die Rekordburg am Ende aussehen. Sie stand noch wenige Tage vor der Rekordaufnahme. Bildrechte: dpa
Besucher stehen auf der Festwiese vom "Sandfest" in Binz (Mecklenburg-Vorpommern) an einer elf Meter hohen Sandskulptur, aufgenommen am 13.07.2017.
So sollte die Rekordburg am Ende aussehen. Sie stand noch wenige Tage vor der Rekordaufnahme. Bildrechte: dpa
Bildhauer arbeiten am 02.06.2017 auf dem Gelände des Sandskulpturenfestival in Binz auf Rügen (Mecklenburg-Vorpommern) an der "Größte Sandburg der Welt". Wie die Initiatoren mitteilten, begannen dazu im Mai die technischen Vorbereitungen. Mehr als 5000 Tonnen gepresster Sand will das 18-köpfige Team für das Riesenkunstwerk mit einer geplanten Höhe von 16 Meter zur Sandburg verbauen.
Mit Hilfe einer Verschalung wurde sie aufgebaut. Bildrechte: dpa
Nur noch einige verschüttete Bauteile der Riesensandburg in Binz (Mecklenburg-Vorpommern) auf der Insel Rügen sind am 06.06.2017 nach dem teilweisen Einsturz des Bauwerkes zu sehen.
Später ist sie in sich zusammengerutscht. Somit war der Rekordversuch gescheitert. Bildrechte: dpa
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Dieses Thema im Programm: MDR JUMP am Nachmittag | 28.08.2017 | 15:15 Uhr