6 Tafeln rosa Schokolade übereinander gestapelt vor weißen Hintergrund
So sieht "Ruby" ungefähr aus. Bildrechte: Colourbox.de/MDR JUMP

Neue Schokoladensorte Rosa Schokolade erfunden

Egal ob Vollmilch, Nuss, Marzipan oder weiße Schokolade, eigentlich gibt es nur drei Schokoladensorten: Bitterschokolade, Milchschokolade und weiße Schokolade. Jetzt kommt noch eine Neue dazu: Rosa Schokolade!

6 Tafeln rosa Schokolade übereinander gestapelt vor weißen Hintergrund
So sieht "Ruby" ungefähr aus. Bildrechte: Colourbox.de/MDR JUMP

"Ruby“ heißt die neue rosafarbene Schokoladensorte, die der Schweizer Hersteller Barry Callebaut in China vorgestellt hat. Ihren Namen hat "Ruby“ (engl. "Rubin") von der Kakaobohnensorte, aus der sie hergestellt wird. Wie genau das funktioniert, ist noch geheim.

Und wie schmeckt sie?

Schmecken soll die neue Schoki nach Angaben der Schweizer "beerig-fruchtig und köstlich weich“. Dabei werden wohl keine zusätzlichen Beeren oder Aromastoffe zugesetzt – und auch keine Farbstoffe. Die Farbe entsteht bei der Verarbeitung der Bohnen. Dabei lösen sich Farbstoffe aus der Schale, die die Schokolade hübsch zartrosa werden lässt.

Die letzte Schokoladensorte wurde übrigens vor 80 Jahren erfunden: weiße Schokolade.

Selber machen!

Bis "Ruby“ auch in unseren Supermärkten zu kaufen sein wird, könnt ihr eure rosa Schoki selber herstellen. Dazu weiße Schokolade mit – ganz wichtig! – fettlöslichen Farbstoffen als Pulver oder Paste nach Anleitung zubereiten. Durch ihre vielen Pigmente sind diese Farben sehr ergiebig und können auch untereinander gemischt werden.

Als Topping für Kuchen oder Muffins geht auch eine sogenannte "Canache“.

Muffin in braunem Papier mit Rosa Sahnehaube und bunten Zuckerstreuseln vor unscharfem Hintergrund
Bildrechte: Colourbox.de

Und so geht’s:

200g weiße Schokolade

ca. 50 ml (50 EL) Schlagsahne

Farbstoff nach Belieben

Evtl. etwas Kokosfett

Sahne handwarm auf einem Wasserbad erwärmen. Speisefarbe je nach Färbungsgrad einrühren. Gehackte, weiße Schokolade zugeben und mit Geduld unter gelegentlichem Rühren schmelzen. Kokosfett sorgt zusätzlich für einen schönen Glanz – und hilft, wenn die Schokolade zu fest wird.

Die Creme eignet sich super zum Überziehen von Torten, Plätzchen, oder Pralinen!

Dieses Thema im Programm MDR JUMP am Mittag | 07. September 2017 | 12:15 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 07. September 2017, 13:31 Uhr

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