Pyrotechnik im Stadion Das sagen die mitteldeutschen Vereine

Nach der Diskussion um Pyrotechnik in den Fußballstadien: MDR JUMP hat die Vereine in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen gefragt, ob die sich Bengalos und anderes Feuerwerk in den Stadien vorstellen können. Hier sind die Antworten.

Ansichten der mitteldeutschen Vereine

Yussuf Poulsen
RB Leipzig (Bundesliga) Für RB Leipzig hat Pyrotechnik im Stadion nichts zu suchen. Der Fußballverein will mit noch stärkeren Kontrollen und konsequenten Sanktionen verhindern, dass Fans Pyrotechnik ins Stadion bringen. Bildrechte: IMAGO
Yussuf Poulsen
RB Leipzig (Bundesliga) Für RB Leipzig hat Pyrotechnik im Stadion nichts zu suchen. Der Fußballverein will mit noch stärkeren Kontrollen und konsequenten Sanktionen verhindern, dass Fans Pyrotechnik ins Stadion bringen. Bildrechte: IMAGO
Zweitligist FC Erzgebirge Aue: Stürmer Cebio Soukou
FC Erzgebirge Aue (2. Bundesliga) Wenn die rechtlichen Grundlagen geklärt sind, kann sich Erzgebirge Aue Pyrotechnik in klar festgelegten Bereichen vorstellen. Mit Präventionsarbeit, ständigen Gesprächen mit den Fans und geschulten Ordnern kann der Verein laut eigener Aussage zumindest dafür sorgen, dass weniger Pyrotechnik im Stadion abgebrannt wird. Ganz verhindern könne man das aber nicht. Bildrechte: Imago
SG Dynamo Dresden (2. Bundesliga): Schalparade der Fans
SG Dynamo Dresden (2. Bundesliga) Schwieriges Thema Pyrotechnik in Dresden. Der Verein will zur aktuellen Diskussion gar nichts sagen. Zurzeit möchte man sich dazu weiter mit dem DFB austauschen. Bildrechte: Imago
FC Rot Weiß Erfurt: Stürmer Christopher Bieber
FC Rot-Weiß Erfurt (3. Liga) Erfurt spricht sich für einen offenen Dialog mit den Fans zum Thema Pyrotechnik aus. Wenn sich beide Seiten auf klare Regeln einigten und Pyrotechnik sicher und kontrolliert eingesetzt werde, könne man darüber zumindest nachdenken. Bildrechte: Imago
Pyrotechnik-Rauch im Magdeburger Fanblock im DFB-Pokal
1. FC Magdeburg (3. Liga) Der FCM spricht sich für ein kontrolliertes Abbrennen von Pyrotechnik aus. Man habe sich auch bisher schon für eine Legalisierung stark gemacht. Dann müssten sich die Fans aber auch an die Regeln halten und mit Pyrotechnik keine anderen Menschen gefährden oder Stadioninventar zerstören. Bildrechte: Imago
Chemnitzer FC (3. Liga): Mittelfeldspieler Okan Aydin
Chemnitzer FC (3. Liga) Der Chemnitzer FC möchte zunächst abwarten, wie sich die Diskussion um Pyrotechnik in den Fußballstadien weiterentwickelt. Der Verein begrüßt aber, dass sich der DFB bei dem Thema offener zeigt als bisher. Kollektivstrafen für Fans beim Einsatz von Pyrotechnik sind aus Sicht des CFC nicht der richtige Weg. Bildrechte: Imago
FC Carl Zeiss Jena: Maximilian Wolfram klatscht nach dem 4. Spieltag Fans ab.
FC Carl Zeiss Jena (3. Liga) Der Fanbeauftragte der Jenaer begrüßt, dass jetzt DFB und einige Innenminister über das Thema Pyrotechnik sprechen wollen. Aus seiner Sicht wurden da aber Jahre verschenkt: Schon vor sechs Jahren habe es eine Kampagne zur Legalisierung von Pyrotechnik gegeben. Damals hätten Fans und DFB schon darüber gesprochen, wie man das Abbrennen vorher anmelden kann und in welchen Bereichen das möglich ist. Diese Gespräche seien damals vom DFB abrupt abgebrochen wurden. Bildrechte: Imago
Hallescher FC (3. Liga): Zu Gast beim VfL Osnabrück
Hallescher FC (3. Liga) Halle will erst einmal abwarten. Für eine mögliche Freigabe fehle derzeit jede gesetzliche Regelung. Um ein Verbot aufzuweichen, müssten überhaupt erst einmal Fans, Polizei, Feuerwehr, Sicherheitsbeauftragte in den Stadien und Vereine miteinander reden. Der Hallesche FC habe strenge Eingangskontrollen und werde beim Abbrennen von Pyrotechnik nichts unversucht lassen, um die Täter zu finden und mit Stadionverboten zu belegen.   Bildrechte: Imago
Fans des FSV Zwickau
FSV Zwickau (3. Liga) Der FSV Zwickau will zu Pyrotechnik im Fußballstadion derzeit nichts sagen. Bildrechte: Imago
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Dieses Thema im Programm: MDR JUMP am Abend | 17.08.2017 | 19:10 Uhr

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