Frühlingsgefühle
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Frühlings-ABC F wie Frühlingsgefühle

Frühlingsgefühle
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Frühlingsgefühle sind keine Erfindung von Internetpartnerbörsen, sie existieren tatsächlich. Prof. Matthias Weber ist Sprecher der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) und kennt sich Hormonen besonders gut aus:

Die Tage werden wieder länger. Das führt zu Änderungen in unserem Hormonsystem. So wird z.B. durch das Sonnenlicht die Produktion von Melatonin, einem Hormon das den Schlaf Wach-Rhythmus beeinflusst, herunterreguliert. Dadurch fühlt sich der Körper weniger müde und antriebslos.

Optische Reize wie die Kleidung, die wieder luftiger wird, können den Wohlfühl-Effekt dabei verstärken. Dass besonders viel im Frühling geflirtet wird, ist aus wissenschaftlicher Sicht aber ein Mythos. Professor Weber:

Es gibt keinen Zusammenhang zwischen dem Flirten und den Hormonen. Man kann sich im Frühjahr oder auch im Winter sehr gut verlieben - dann hat man natürlich einen anderen Hormonmix, der einen in einem Hochzustand versetzen kann. Aber mit Frühlingsgefühlen und Hormonen hat es direkt nichts zu tun.

Statistisch gesehen werden die meisten Babys tatsächlich im September geboren. Neun Monate vorher in der Weihnachtszeit bleibt es also oft nicht beim Flirt.