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Playlist

The Arcade Fire Empty Room
The Arcade Fire Half Light II (No Celebration)
The Arcade Fire The Suburbs
The Arcade Fire Sprawl II (Mountains Beyond Mountains)
Prince Everybody Loves Me
Prince Act Of God
Prince Future Soul Song
Prince Beginning Endlessly
The Coral North Parade (After The Fair)
The Coral 1000 Years
The Coral More Than A Lover
The Coral Green Is The Colour
Paula Morelenbaum O Samba E O Tango
Paula Morelenbaum Nao Me Diga Adeus
Paula Morelenbaum Luar E Batucada
Paula Morelenbaum Voce Nao Sabe Amar
Big Boi Hustle Blood
Big Boi Back Up Plan
Big Boi feat. Vonnegutt Follow Us
Big Boi Shutterbugg
Plan B She Said (Radio Version)
Plan B Love Goes Down
Plan B I Know A Song
Plan B Stay Too Long
Kids In Glass Houses Hunt The Haunted
Kids In Glass Houses Undercover Lover
Kids In Glass Houses Artbreaker I
Kids In Glass Houses Youngblood (Let It Out)
Jennie Abrahamson All I Can Think Of
Jennie Abrahamson Late Night Show
Jennie Abrahamson Look Down Our Road
Jennie Abrahamson I've Known From The Start
Roman Fischer Lightscapes
Roman Fischer Into Your Head
Roman Fischer Not For Everyone
Roman Fischer Out Of Control
Tired Pony Dead American Writers
Tired Pony I Am A Landslide
Tired Pony Pieces
Tired Pony Point Me At Lost Islands
Blackmarket Tongue Twister Typo
Blackmarket Nearsighted
Blackmarket The One I Know You're Not
Blackmarket Blue Lemon
Zero 7 Futures
Zero 7 Swing
Zero 7 Distractions
Zero 7 I Have Seen

Playlist-Info
Tired Pony

Tired Pony
Album: The Place We Ran From

Die Idee zu Tired Pony hatte Snow Patrol Frontman Gary Lightbody bereits auf der letzten Tour seiner Haus- und Hofband. Er begann Songs zu schreiben und das Konzept weiter zu spinnen. Anfang des Jahres stand er dann mit Peter Buck (REM), Richard Colburn (Belle&Sebastian) und Tom Smith (Editors) im Studio. Gary Lightbody kündigte im Vorfeld an, dass es ein Country-Album werden soll. Zum Glück klingt der Longplayer nicht nach Heubodenindianer, sondern nach einer genialen Pop mit leichtem Folk. Musikkritiker mutmaßen, dass der Albumtitel „The Place we ran from“ ein Statement der Mitwirkenden sein könnte – Hatten alle zur gleichen Zeit keinen Bock auf ihre Band?

 

Arcade Fire

Arcade Fire
Album: The Suburbs

Arcade Fire sind unter Musikliebhabern bereits eine Supergroup und zahlreiche Fans fieberten dem dritten Studioalbum „The Suburbs“ entgegen. Das kreative Potential von Arcade Fire kommt vom Ehepaar Win Butler und Régine Chassagne, die die Band gründeten. Für „The Suburbs“ lies sich Win Butler von alten Liebesbriefen aus seinen Highschool Zeiten inspirieren lassen. Das Album spielt in der Provinz, es dreht sich um Kindheit, Jugend, Sehnsucht und der Longplayer wird schon jetzt als Album des Jahres gefeiert.

 

Big Boi

Big Boi
Album: Sir Lucious Left Foot: The Son of Chico Dusty“

Big Boi, Teil des Hip Hop Duos Outkast, veröffentlicht 20 Jahre nach seinem Einstieg ins Musikbusiness mit dem ersten Solodebüt "Sir Lucious Left Foot: The Son of Chico Dusty“. Aber Big Boi hatte auch andere Sachen zu tun. 2006 erschien der letzte Outkast - Longplayer, danach widmete er sich seinem Lieblingshobby der Hundezucht, er ist nämlich ein staatlich registrierter Pit-Bull-Züchter, er unterstützte andere Musiker und schauspielerte. Mit zwei Jahren Verspätung ist die erste eigene Platte jetzt da und sie erinnert an gute alte Outkast- Zeiten. Zu  hören sind Künstler wie Jamie Foxx oder Janelle Monáe und Big Boi scheut sich auch nicht davor eine Rockband, den Refrain eines Songs spielen zu lassen.

 

Plan-B

Plan B
Album: "The Defamation Of Strickland Banks"

Plan B aus London ist so etwas wie ein Multikönner. Bekannt wurde er als der britische Eminem, aber er schauspielerte auch schon, führte Regie und er bezeichnet sich selbst als der Tarantino des Pop. Auf seinem zweiten Album lernen wir Ben Drew alias Plan B als Northern-Soul-Sänger kennen. Auf der Platte erschafft der 26-Jährige jede Menge alter Egos und er sagt über das Werk: „Ich bin ein Regisseur, aber ich dreh meine Filme mit Musik - Filme für die Blinden. Mach einfach deine Augen zu und hör dir die Story an.“

 

Roman Fischer

Roman Fischer
Album: Roman Fischer

Roman Fischer ist dieses Jahr einer der interessantesten Musiker im Pop. Der 25-Jährige kommt aus der bayrischen Provinz und lernt bereits als kleiner Junge mehrere Instrumente. Auf seiner Rock´n Roll To Do – Liste konnte er bereits den Punkt: Supportgig für die Arctic Monekys und Sportfreunde Stiller abhaken. Jetzt ist sein drittes Album erschienen und im Interview sagte Roman Fischer, dass er auf diesem Album seinen Humor entdeckt hat. Vielleicht liegt das auch ein bisschen an Berlin, dem Entstehungsort des Longplayers.

 

Zero 7

Zero 7
Album: Record

Bekannt geworden ist das britische Duo Zero 7 durch Remixe bekannter Musiker wie Pet Shop Boys, Lenny Kravitz oder Radiohead. Zero 7 werden zu Beginn ihrer Karriere als die britischen Air gefeiert und avancieren zum Lieblingssoundtrack in hippen Bars. Nebenbei produzierten sie auch Soundtracks für Sex and the City oder CSI. Ihr aktuelles Album „Record“ ist eine Retrospektive des bisherigen Schaffens. Und beim Zurückschauen kann man ruhig noch mal das Geheimnis um den Bandnamen lüften: Benannt hat sich das britische Duo nach einer Rum-Hütte in Honduras, im Interview sagten sie: „Ja, und diese Hütte hat wirklich existiert. Sie stand an einem weißen Strand, es gab Rum, und im Kassettenspieler liefen immer die gleichen sieben Lieder. Wir denken oft an diese Hütte. Wir waren nie wieder dort.“

 

Kids in Glass Houses

Kids in Glass Houses
Album: Dirt

Die Kids in Glass Houses könnten die nächste vielversprechende Rockband aus Großbritannien sein. Auf einer Tour mit den Lostprophets und 30 Seconds to Mars sammelten sie Liveerfahrungen. Ian Watkins, Sänger der Lostprophets, beschrieb die Band mal als eine leider noch unbekannte Kapelle, die besser spielt als manch große Stadionband. Mit ihrem zweiten Album „Dirt“ könnten es die Kids in Glass Houses auch in große Hallen schaffen. Den aktuellen Longplayer haben die vier Musiker in Texas aufgenommen und die Songs handeln vom Dreck menschlicher Beziehungen.

 

Prince

Prince
Album: 20TENT

Auch wenn man die Songs auf dem neuen Prince -Album noch nicht gehört hat, ist es von der Idee her schon genial: Der Meister zeigt, wie unabhängig er ist. „20Ten“ erscheint nicht als Vorabveröffentlichung bei angesagten Musikkaufhäusern als mp3 oder wird digital über die Website verschenkt - Prince trifft eine genial analoge Entscheidung und legt das Album der Augustausgabe eines Musikmagazins bei. Kritiker sagen zu recht, dass Prince genug Vermögen hat und auf Verkäufe nicht angewiesen ist, aber es macht viel Spaß sich nicht zu unterwerfen -das zum Marketing. Musikalisch enttäuscht der 52-Jährige seine Fans mit dem 27.Studioalbum nicht und erinnert mit seinem Dirty-Funk an die Anfänge des Meisters.

 

Paula Morelenbaum

Paula Morelenbaum
Album: Telecoteco

Paula Morelenbaum ist eine der bekanntesten brasilianischen Bossa Nova Sängerinnen. Zehn Jahre sang sie mit ihrem Ehemann Jaques in der Formation „Novada Banda“ von Antônio Carlos Jobim. Nachdem die Zusammenarbeit schon bei ihrem ersten Album erfolgreich war, wird sie auch bei „Telecoteco“ von  Jaques begleitet. Das Album verbindet gekonnt Elemente der „Brazilian Popular Music“ der Vierziger und Fünfziger mit akustischen und elektronischen Elementen moderner Songs.

 

Jennie Abrahamson

Jennie Abrahamson
Album: ”While The Sun’s Still Up And The Sky Is Bright”

Die Schweden sind die Meister des Pops, kein anderes Land hat auf seine Einwohner gerechnet so viele Charthits.  Kein Wunder also, dass die vielversprechendste Avantgarde- Popperin aus dem Land der Elche kommt: Jennie Abrahamson. Inspiration für das zweite Album ”While The Sun’s Still Up And The Sky Is Bright” waren Eindrücke aus New York. Sie verbindet amerikanischen Country mit Trip Hop und zaubert wunderschöne Popmusik. Was das am Ende genau ist, kann der Hörer nur schwer sagen – wunderschön eben. 

 

The Coral

The Coral
Album: Butterfly House

The Coral sind der Beweis dafür, dass es eine Band mit astreinem Sixties- Retro- Sound in die Top 10 der Charts schaffen kann. So passiert bei The Coral im Jahr 2003 mit ihrem Song „Pass it on“ in den britischen Charts. Wiederholt hat sich dieses Ereignis nicht, dennoch haben The Coral dadurch eine große Fangemeinde gefunden und gelten jetzt wieder als Geheimtipp. „Butterfly House“, ist das mittlerweile sechste Album der Briten und sie nehmen den Hörer ohne Zeitmaschine mit zurück in die Sechziger, die durch die zahlreichen Singer - Songwriter sowieso fast allgegenwärtig sind.

 

Blackmarket

Blackmarket
Album: St.Vincent Decor

Klassisch- das könnte man als Überschrift für Blackmarket aus Arizona wählen, es ist eine klassische Rockband mit klassischer Biographie. Die Bandmitglieder schwärmen im Teenageralter für amerikanischen College Rock á la Weezer und Nada Surf, gründen eine Band, spielen drauf los, werden von einer Plattenfirma entdeckt und unter Vertrag genommen. Gitarre, Bass, Schlagzeug und Gesang – Blackmarket setzen auf die klassische Rockbandbesetzung. Blue October nehmen Blackmarket in diesem Jahr mit auf Tour und stellen sie so dem europäischen Publikum vor. Der nächste klassische Schritt ist dann eine eigene Tour, auf der sich Blackmarket ihren Support selber suchen.