FC Rot-Weiß Erfurt RWE-Präsident Rombach zurückgetreten

Der Präsident des Fußball-Drittligisten FC Rot-Weiß Erfurt, Rolf Rombach, ist zurückgetreten. Das teilte er am Freitag mit. Er habe den Eindruck, von Aufsichtsratspräsident Peter Kästner und Vizepräsident Frank Nowag "getäuscht und benutzt" worden zu sein, sagte Rombach bei einer Pressekonferenz in Erfurt. Er warf ihnen Profilierungssucht vor. Die Beiden hätten bewusst falsche Zahlen zum Schuldenstand des Vereins kolportiert, um ihn zu diskreditieren. Außerdem hätten sie Gerüchte um die angeblich geplante Rückholung des entlassenen Trainers Stefan Krämer in die Welt gesetzt.

Rolf Rombach - abgesetzter Präsident FC Rot-Weiss Erfurt - gibt eine Pressekonferenz und nimmt zu der Entlassung Stellung.
Rolf Rombach Bildrechte: IMAGO

Rombach sagte weiter, er ziehe jetzt die Konsequenzen und gebe das Schicksal des Vereins "in die Hände dieser Leute". Er fühle sich aber nicht als Verlierer. Verlierer sei der Verein.

Der Rücktritt des Vereinspräsidenten beendete ein tagelanges Gezerre um seinen Führungsposten. Vor knapp einer Woche hatte der Aufsichtsrat des Vereins Rombach seines Amtes enthoben. Der ging gegen diesen Schritt juristisch vor und erwirkte eine einstweilige Verfügung vom Gericht gegen die Entscheidung des Aufsichtsrates. Zwischenzeitlich wurde Nowag als Präsident ernannt. Nach der Gerichtsentscheidung einigte man sich im Verein darauf, dass Rombach wieder Präsident und Nowag sein Vize sein sollte.

Quelle: MDR THÜRINGEN

Zuletzt aktualisiert: 10. November 2017, 14:45 Uhr